Zurück in die Zukunft: Kartenzahlungen künftig auf ganz neue Weise möglich

Zurück in die Zukunft: Kartenzahlungen künftig auf ganz neue Weise möglich
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Kartenzahlungen – viele Verbraucher schätzen diese praktische Zahlungsart, doch die geliebte Plastikkarte kommt schon in naher Zukunft in ganz anderem Gewand daher. Schon heute werden Systeme getestet, die unbare Zahlungen per Schmuckstück oder Fingerprint bis zum Iris Scan ermöglichen.

Kaum vorstellbar, aber gut möglich: Schon bald könnten wir unsere Einkäufe mit einer Uhr oder einem Ring begleichen, der einen Chip mit NFL Übertragung enthält. Heutzutage gibt es bereits Kreditkarten, die per integriertem NFL-Chip kontaktloses Bezahlen möglich machen. Dieses Prinzip wird mit der Einbindung des Chips in ein Schmuckstück nun sogar ansehnlich. Die Kreditkarten-Konzerne Visa und Mastercard haben extra sogenannte Testlabs eingerichtet, um den Verbrauchern bald attraktivere Möglichkeiten zur Begleichung der Einkäufe anbieten zu können.

Think Tanks für innovative Zahlungsmöglichkeiten

In den Testlaboratorien werden bereits heute innovative Methoden für kontaktlose Zahlungsvorgänge erprobt. Die Variationen reichen von Schmucktücken, wie etwa Uhren, Ringe oder Ketten, bis hin zum Fingerabdruck-Scan als Bezahlvorgang, oder futuristisch anmutende Iris Scans.

Schon baldige Auswirkungen auf die Zahlungsmethoden in Deutschland?

Noch werden die verschiedenen Modelle getestet und nicht alles wird letztlich die Marktreife erhalten und somit auch wirklich von Verbrauchern aktiv genutzt werden können. Auch im Datenschutz werden diesbezüglich noch einige Fragen geklärt werden müssen. Demgegenüber steht das recht konservative Verhalten vieler deutscher Verbraucher, von denen viele noch immer bevorzugt mit Bargeld zahlen. In der jüngeren Generation werden aber aktiv neue Zahlungsmethoden genutzt, hier könnten also Chancen liegen. Bis sich das allgemeine Verbraucherverhalten auf die neuen Möglichkeiten, insofern diese bald in Deutschland verfügbar sind, eingestellt hat, wird noch Zeit ins Land gehen. Auf kurze Sicht werden sich die derzeitigen Anteile im Zahlungsverkehr in Deutschland wohl kaum bedeutsam ändern.

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