Onlinekredit

Früher wurde ein Kredit fast ausschließlich in der Bankfiliale beantragt, und auch die anschließende Bearbeitung fand in der Geschäftsstelle der Bank statt. Spätestens seit dem Auftreten der Direktbanken am Markt können Kredite auch online beantragt werden. Für die Banken haben solche Onlinekredite vor allem einen Kostenvorteil, denn die Bearbeitung der Kreditanträge ist deutlich weniger kostenintensiv als in der Filiale. Heute bieten nicht nur Direktbanken Onlinekredite an, sondern auch viele Filialbanken sind dazu übergegangen, die Kredite quasi als Alternative zu den Darlehen aus der Filiale über die eigene Webseite im Internet anzubieten. Der Onlinekredit als solcher gehört zur Gruppe der Ratenkredite und zeichnet sich durch die wesentliche Eigenschaft aus, dass der Kredit über das Internet beantragt werden kann. Darüber hinaus ist der Onlinekredit in der Praxis durch weitere Besonderheiten gekennzeichnet.

Onlinekredite im Vergleich

Nettodarlehensbetrag
Euro
Kreditlaufzeit
Verwendungszweck
Kreditbetrag: {kreditbetrag} € / Laufzeit: Monate
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 22.08.2017. Alle Angaben ohne Gewähr.

Auf welche Konditionen sollte geachtet werden?

Ein weiterer Vorteil besteht beim Onlinekredit darin, dass die Vergleichbarkeit zwischen den Angeboten sehr gut ist. Mit dem Kreditrechner haben die Kunden die Gelegenheit, viele Angebote der Banken miteinander zu vergleichen und so einen Onlinekredit mit möglichst günstigen Konditionen zu finden. Bei einem solchen Vergleich sollten verschiedene Kreditkonditionen Beachtung finden, damit das Ergebnis möglichst optimal ist. Die wohl wichtigste Kondition ist der Effektivzinssatz, den jede Bank angeben muss, da es sich bei dem Onlinekredit um einen Verbraucherkredit handelt. Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang, dass Onlinekredite häufig günstigere Zinskonditionen als die Kredite aus der Filiale beinhalten. Dies wird besonders deutlich, wenn ein Filialkredit und ein Onlinekredit des gleichen Anbieters verglichen werden. Neben den Zinssätzen sollten auch mögliche Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren im Fokus stehen. Zudem ist der Zinssatz mitunter von der Bonität abhängig, sodass ein Vergleich per Kreditrechner hier nicht immer weiterhelfen kann.

Wer kann einen Onlinekredit erhalten?

Die Kriterien für die Vergabe eines Onlinekredites sind im Prinzip mit den Kriterien identisch, die von den Banken auch zur Vergabe eines „normalen“ Ratenkredites bzw. jedes anderen Kredites angesetzt werden. Der Antragsteller sollte also auf der einen Seite keinen Eintrag in der Schufa haben, der zu den klassischen Negativmerkmalen zählt, wie etwa ein Mahnbescheid oder ein nicht ordnungsgemäß erledigter Kredit. Auf der anderen Seite sollte der Antragsteller auch beim Onlinekredit nachweisen können, dass er über ein ausreichend hohes Einkommen verfügt. Viele Banken, die einen Onlinekredit im Angebot haben, fragen den Kunden auch direkt im Zuge des Onlineantrages nach seinem Einkommen. Da die Onlinekredite eine für die Banken günstige Kostenstruktur haben, werden die Kredite oftmals auch über kleinere Darlehenssummen angeboten, was für den Kunden ein weiterer Vorteil sein kann.